Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels markierte der Franken gerade ein neues Hoch zum Euro. In den Nachrichten gibt es Berichte über mit Schweizer Einkaufstouristen überfüllten Städten in Süddeutschland. So manch einer macht sich den starken Franken zu Nutze um günstig im Ausland einzukaufen.
Schon aus Platzmangel kann man ja keine Vorräte für die nächsten 10 Jahre anschaffen. Es gilt zu überlegen, welche Wege sonst noch offen stehen.
Die Deutsche Kreditbank (DKB) bietet weltweit für Deutschsprachige (somit auch für uns Schweizer) ein kostenloses Privatkonto an. Dieses wird sogar minimal mit 0,2 % verzinst. Bucht man das Guthaben allerdings auf die ebenfalls spesenfreie Visa Card um, erhält man ganze 2,05 % Zinsen.
Die Benutzung von Bankomaten im Euroraum ist völlig spesenfrei. Für Auszahlung in Fremdwährung (in unserem Fall CHF) wird ebenfalls keine Wechselgebühr erhoben. Die Auslandsnutzungsgebühr von 1,75 % betrifft nur Kartenzahlungen außerhalb vom Euro. Weitere Details zum DKB Konto: www.optimal-banking.ch/dkb/.
Geht man davon aus, dass der Schweizer Franken etwa eine Stärke (um nicht Überbewertung zusagen) von 30&ndahs;40 % gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung aufgebaut hat, darf man mittelfristig mit einer Relativierung des Verhältnisses rechnen.
Dieses Verhältnis spiegelt sich auch in den Lebenshaltungskosten wieder.
Man könnte demnach in Zeiten des starken Frankens ein Teil seines liquiden Vermögens in Euro anlegen. Bei der DKB wird es sogar noch interessant verzinst. Später kann es wieder in Franken getauscht oder in der EU für frische Einkäufe genutzt werden. So spart man sich die Wechselgebühr und kann den kostenlosen Zahlungs- und Bargeldverkehr der DKB umfänglich ausnutzen.
Unterstützung für das Gelingen solch eines Planes könnte die SNB geben, denn sie hat bereits mehrfach angekündigt (und wohl auch schon gehandelt) den Wechselkurs nicht weiter überschiessen zu lassen. Ziel ist es, wieder ein faires Niveau, vor allem für unsere heimische Exportwirtschaft zu erreichen.
Es handelt sich natürlich um eine Währungsspekulation, die gutgehen kann, aber nicht muss. Gerade die Staatsschulden in der westlichen Hemisphäre bieten noch einiges an Überraschungspotenzial. Jeder ist für sein Tun und Handeln eigenverantwortlich.
Dieser Artikel stellt weder eine Beratung noch Handlungsaufforderung dar. Wenn er zum Nachdenken und zum Entwickeln von eigenen Gedanken geführt hat, ist sein Ziel erreicht.
Auch ohne Währungsspekulation kann ein Konto bei der DKB interessant sein. Einfach mal genauer anschauen und ausprobieren.
Infos zum DKB Konto: www.dkb.de/schweiz.
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